Lilly Stoephasius und Tyler Edtmayer offiziell für Tokyo 2020 nominiert

Lilly Stoephasius und Tyler Edtmayer reisen durch ihre erfolgreiche Top 20 Platzierung als erste deutsche Skateboarding-Athlet*innen zu den Olympischen Spielen.

Lilly Stoephasius und Tyler Edtmayer haben diese Woche die offizielle Nominierung des Deutschen Olympischen Sportbundes für die Teilnahme an den Olympischen Spielen erhalten. Der Deutsche Rollsport und Inline-Verband hatte die beiden, aufgrund ihrer erfolgreichen Qualifizierung, dem Deutschen olympischen Sportbund zur Nominierung vorgeschlagen. Nach Prüfung der relevanten Kriterien und der eingereichten Dokumente wurde dies nun bestätigt. Weiterhin wurde Denny Pham als Ersatzathlet nominiert, welcher Platz 30 in der offiziellen Weltrangliste erreichen konnte und somit im Falle von Krankheits- oder Verletzungsausfällen nachrücken könnte.

Erfolgreiche Olympiaqualifikation im Skateboarding

Lilly Stoephasius und Tyler Edtmayer stehen nach letztem Olympischen Qualifikationswettkampf auf einem Qualifikationsplatz für Tokio. 

Mit dem Ende der DEW-Tour in Des Moines vergangenes Wochenende wurde der letzte Olympische Qualifikationswettkampf in der Disziplin Park ausgetragen. In den Olympic World Skateboarding Rankings sind somit alle Ergebnisse des Qualifikationszeitraumes eingetragen und wir freuen uns sehr, dass mit Lilly Stoephasius (Platz 14) und Tyler Edtmayer (Platz 16) zwei Athlet*innen auf einem Qualifikationsplatz für die Olympischen Spiele stehen. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an die Beiden! 

Schrittweise Lockerungen im Breitensport

In der Bund-Länder-Konferenz am 03.03. wurden vorsichtige Lockerungen nun auch im Breitensport beschlossen, die ab Montag 08.03. gelten sollen. Die tatsächliche Entscheidung liegt allerdings weiterhin bei den einzelnen Bundesländern. Profi- und Bundeskaderathleten konnten schon länger ausgerichtet auf Zielwettkämpfe unter Einschränkungen trainieren.

Offener Brief des organisierten Sports

Mit einem offenen Brief haben sich die Vertreter des DOSB, der Landessportbünde, der Spitzenverbände und der Verbände mit besonderen Aufgaben an die Politik gewendet. Sportdeutschland appelliert darin, den Sportvereinen endlich wieder eine Perspektive zu schaffen. Sport wird nicht zum Problem, sondern kann vielmehr durch seine Eigenschaften  einen wertvollen Teil zur Lösung beitragen.

Corona-Update Rollhockey Spielbetrieb

Von der Sportkommission Rollhockey (SK RH) wurde die Verlängerung der Aussetzungen des bundesweiten Spielbetriebs bis Ostern 2021 veröffentlicht. Aktuell ist die Inzidenzentwicklung in Deutschland zwar positiv, selbst bei einer Lockerung des aktuellen Lowckdowns ist aber davon auszugehen dass Mannschaftssportarten mit Kontakt, nicht direkt in den ersten Schritten wieder mit dem Trainingsbetrieb beginnen können. Damit der Wiedereinstieg in den Spielbetrieb für Alle möglichst verletzungsfrei erfolgt, ist ausreichend Trainingszeit unabdingbar.

ISHD Bundestrainer beendet Karriere

Bundestrainer Manfred Schmitz hat dem ISHD-Vorstand mitgeteilt, dass er als Bundestrainer der Inline-Skaterhockey-Herren-Nationalmannschaft zurücktritt. Damit tritt ein ganz Großer aus dem Rampenlicht der Inline-Skaterhockey-Community. Eigentlich hätte die Europameisterschaft 2020 in Duisburg, der Heimatstadt von Manfred Schmitz, nach 21 Jahren im Amt des Bundestrainers der krönende Abschluss seiner erfolgreichen Trainerkarriere werden sollen, die Coronavirus-Pandemie hatte der Veranstaltung jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Die EM in Duisburg im letzten Jahr hätte ich schon noch gerne mitgemacht, aber für mich war klar, dass danach Schluss sein muss“, so Schmitz.

Aus- und Fortbildungen im Norden

Auch in diesem Jahr haben sich die nördlichen Landesfachverbände zusammengeschlossen und alle Weiterbildungsmaßnahmen zusammengefasst. Ab April findet eine Reihe von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Norden statt.